Wochenrückblick, anderthalbfach

Regelmäßig wäre schön, klappt aber leider nicht immer. Zwischendurch kam der Osterhase in dem Teil der Eifel vorbei, wo erst seit einem guten Jahr anständiger Handyempfang ist. Und DSL haben wir in dem abgelegenen Waldhaus auch nicht. Eigentlich sehr erholsam, hat leider dazu geführt, dass ich einen schönen Fotovergleich mit einer Illustration aus Alexander Lohmanns Roman „Gefährten des Zwielichts“ nicht mehr bringen kann, denn auf FAZ.net habe ich die entsprechende Fotogalerie nicht mehr wiedergefunden.

Was sonst so interessant war:

  • In Berlin versammelten sich vorletzte Woche internationale Blogger zur re:publica ’09. Vor Ort war auch Internetaktivist und SF-Autor Cory Doctorow, der in mindestens zwei aufschlussreichen Interviews seine Meinung u. a. zu den derzeit heiß diskutierten Nutzungs- und Urheberrechten im Web kundtut. Sowohl Golem.de als auch Tagesspiegel.de zeigen den Kanadier im Video.
  • An Geldverdienen im Internet knüpft diese Meldung an: In seinem höchst lesenswerten Weblog weist Leander Wattig auf „Free“ hin, das Buch des Chefredakteurs von Wired. Dieser beschreibt darin, dass „the flexibility provided by the online world allows producers to trade ever more creatively, offering items for free to make real or perceived gains elsewhere.“ Und: „he demonstrates the ways in which, as an increasing number of things become available for free, our decisions to make use of them will be determined by two resources far more valuable than money: the popular reputation of what is on offer and the time we have available for it.“ Was wiederum deshalb für SF-Fans interessant ist, weil oben erwähnter Doctorow bereits vor sieben Jahren in seinem Buch „Down and out the Magic Kingdom“ (völlig unpassender deutscher Titel: „Backup“) eine solche Reputationsökonomie imaginiert hat.
  • Weg vom „was könnte sein“, hin zum „was kann nie sein“. Naja, nicht ganz. Der Tolkien-Tag vom 6.-7- Juni 2009 in Geldern wird sehr real sein, die Deutsche Tolkien Gesellschaft und ihr Ableger „Linker Niederrhein“ sind es seit geraumer Zeit und dabei von großer Bedeutung für Fans und Forscher gleichermaßen. Wenn‘s klappt, gibt‘s an dieser Stelle einen Bericht über die Veranstaltung.
  • Auf‘s Fandom aufmerksam wurde auch die Frankfurter Rundschau, die in ihrer Onlineausgabe über den Science-Fiction-Treff Darmstadt berichtet. Anlass war die Clubfeier zum 48. Jahrestag von Juri Gagarins Weltumrundungsflug im All.
  • Weiter hinaus geht‘s für die 400 Männer und Frauen der Enterprise auf ihrem Jungfernflug: Am Donnerstag war die Premiere des neuen „Star Trek“-Films, der zeitlich vor der ersten Staffel der Kultserie angesiedelt ist. Sogar Spiegel Online berichtet darüber, wenngleich etwas boulevardesk, wie ich finde (es geht um die Deutschkenntnisse der Darsteller).

Aber es war schon herrlich, wie damals der späte Sonntagnachmittag begann: „Der Weltraum – unendliche Weiten…“ und dann der Sirenengesang „uh-huu-hu-hu-huuu…“.

Hier noch mal zum melancholisch werden:

2 Responses to “Wochenrückblick, anderthalbfach”


  1. 1 Leander Wattig 2009/04/18 um 18:01

    Danke für das Feedback!🙂

  2. 2 memesisvirtualis 2009/04/18 um 18:25

    Ganz schön flinkes Feedback!


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